Mitarbeitergewinnung für soziale Berufe: Was ein Recruitingfilm zeigen sollte

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Bei der Mitarbeitergewinnung für soziale Berufe geht es um konkrete Aufgaben: Du suchst Erzieherinnen, Erzieher oder pädagogische Fachkräfte für deinen Träger. In der Stellenanzeige stehen ein sinnvolles Arbeitsfeld und ein engagiertes Team. Interessierte möchten genauer wissen, wie diese Arbeit bei euch aussieht. Welche Verantwortung übernehmen sie? Wie unterstützen sich die Kolleginnen und Kollegen? Und welche Haltung trägt die pädagogische Arbeit? Ein Recruitingfilm kann diesen Fragen Raum geben.

Mitarbeitergewinnung für soziale Berufe beginnt beim Arbeitsfeld

Eine Kita, eine stationäre Wohngruppe und ambulante Hilfen haben unterschiedliche Abläufe. Auch innerhalb eines Trägers solltest du diese Unterschiede erklären. Ein Film über die gesamte Organisation kann Orientierung geben. Für eine konkrete Stelle hilft ein näherer Blick auf das jeweilige Team und seine Aufgabe.

Klärt vor der Produktion, welche Fachkräfte ihr erreichen möchtet. Erzieherinnen, Sozialpädagogen und andere pädagogische Berufsgruppen bringen unterschiedliche Qualifikationen und Erwartungen mit. Die genauen Voraussetzungen gehören in die jeweilige Ausschreibung. Der Film kann ergänzen, was diese Menschen im Arbeitsalltag erwartet.

Ein eigenes Beispiel: Kindertagesbetreuung bei SOS-Kinderdorf

Für SOS-Kinderdorf Nürnberg haben wir einen Film zur Kindertagesbetreuung umgesetzt. Mitarbeitende sprechen über Gruppenalltag, Führungskultur und Vereinbarkeit. Damit geht es um Themen, die über eine reine Aufzählung von Arbeitgebervorteilen hinausgehen.

Vorschaubild zum Recruitingfilm Kindertagesbetreuung bei SOS-Kinderdorf Nürnberg
Eigenes Filmprojekt zur Kindertagesbetreuung. Film bei SOS-Kinderdorf Nürnberg ansehen.

Für dein Projekt würde ich an dieser Stelle nach konkreten Situationen fragen. Wie stimmt ihr euch im Team ab? Was hilft einer neuen Kollegin beim Einstieg? Wie begleitet die Leitung schwierige Situationen? Solche Antworten geben Bewerbern eine Vorstellung von der Zusammenarbeit.

Wohngruppe und ambulante Hilfen brauchen eigene Einblicke

Im Portfolio findest du außerdem Filme zur Wohngruppe bei SOS-Kinderdorf Saar und zu den ambulanten Hilfen in Weilheim. Diese Aufgaben sollten in der Personalgewinnung jeweils verständlich werden. Eine allgemeine Botschaft über soziale Arbeit lässt offen, wie der konkrete Einsatz aussieht.

Trenne dabei die Perspektiven. Ein Film für die Gewinnung pädagogischer Fachkräfte hat eine andere Aufgabe als ein Spendenfilm oder ein Angebot für Familien. Wer sich beruflich orientiert, möchte seinen möglichen Arbeitsplatz einschätzen. Dafür brauchst du die Erfahrungen und Erklärungen des Teams.

Menschen zeigen, ohne Betreuungssituationen zur Werbung zu machen

Die Mitarbeitenden können ihre Arbeit erklären, während geeignete Räume, Materialien und Teamabsprachen den Zusammenhang zeigen. Kinder, Jugendliche oder betreute Personen müssen dafür nicht die Hauptrolle übernehmen. Wir stimmen die Bildauswahl mit den Verantwortlichen vor Ort ab und planen, welche Situationen zur Veröffentlichung geeignet sind.

Auch inhaltlich hilft Zurückhaltung. Ein persönlicher Fall muss nicht erzählt werden, um eine pädagogische Haltung zu erklären. Frage stattdessen nach der Zusammenarbeit, fachlicher Begleitung und dem Umgang mit Verantwortung. So bleibt der Blick auf dem Arbeitsplatz und den Menschen, die ihn vorstellen möchten.

Eine gemeinsame Produktion, mehrere passende Einstiege

Wenn dein Träger an mehreren Standorten oder für verschiedene Aufgaben sucht, plane die Unterschiede früh mit. Ein übergreifender Arbeitgeberfilm kann mit einzelnen Berufs- oder Standortporträts zusammenwirken. Kurze Ausschnitte für Social Media führen dann zum passenden Arbeitsfeld auf der Karriereseite.

Beim Langesicht-Prinzip überlegen wir vor dem Dreh, welche Aussagen sich später mehrfach sinnvoll nutzen lassen. Ein Clip über Einarbeitung kann eine andere Frage beantworten als ein Film über den Alltag in einer Wohngruppe. Entscheidend ist der Zusammenhang, nicht eine möglichst hohe Zahl von Videos.

Was nach dem Ansehen passieren soll

Verlinke vom Film auf das passende Stellenangebot oder einen konkreten Ansprechpartner. Prüfe dabei auch den Weg auf dem Handy. Wenn ein Clip Interesse weckt, sollte die Suche nach der richtigen Stelle nicht wieder von vorn beginnen.

Für die Auswertung sind passende Kontakte und Bewerbungen wichtiger als ein isolierter Aufrufzähler. Lege vorher fest, welche Stellen und Standorte du beobachten möchtest. Ergänze Zahlen durch Rückmeldungen aus Bewerbungsgesprächen: Welche Einblicke haben geholfen, welche Fragen blieben offen?

Du möchtest deinen sozialen Träger oder ein bestimmtes Arbeitsfeld vorstellen? Hier findest du mehr zu unseren Recruitingfilmen. Oder besprich deine Personalgewinnung mit uns. Wir entwickeln die Geschichte aus eurem Alltag und den Fragen der Menschen, die ihr erreichen möchtet.