Hochschulmarketing mit Video: Studierende und Mitarbeitende gezielt erreichen

THA Minecraft Cut SH – Filmprojekt

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Du verantwortest das Marketing einer Hochschule und sollst mehr Menschen für eure Angebote interessieren. Ein neuer Imagefilm klingt nach einem guten Anfang. Die entscheidende Frage kommt für mich davor: Wen möchtest du erreichen, und was soll diese Person als Nächstes tun? Studieninteressierte, zukünftige Beschäftigte und Forschungspartner brauchen unterschiedliche Antworten.

Warum Hochschulmarketing eine klare Aufgabe braucht

Ein Campus kann beeindruckend aussehen. Für die Studienwahl ist trotzdem offen, was hinter einem Studiengang steckt. Ein Forschungsprojekt kann fachlich hervorragend sein, während Außenstehende noch nicht verstehen, warum es sie betrifft. Ein Film hilft dann, wenn er diese Lücke konkret schließt. Deshalb planen wir Hochschulmarketing als Verbindung aus einer verständlichen Geschichte, einem passenden Ausspielort und einem nächsten Schritt.

Wenn du Studieninteressierte erreichen willst, sollte der Weg beispielsweise zur Studiengangsseite, Studienberatung oder einem Informationstag führen. Der Hochschulkompass der Hochschulrektorenkonferenz beschreibt Hochschulinformationstage als Gelegenheit, Hochschule, Mitarbeitende und Studierende kennenzulernen. Ein Video kann solche persönlichen Kontakte vorbereiten.

Studierendengewinnung: einen Studiengang verständlich machen

Für Systems Engineering an der Technischen Hochschule Augsburg haben wir einen Einstieg über Gaming umgesetzt. Der Minecraft-Cut verbindet Konstruieren und Schaltungen mit dem Studienfach. Der Ansatz beginnt bei einer Tätigkeit, die der Zielgruppe vertraut sein kann, und baut von dort eine Brücke zum Studium.

Filmstill aus dem Minecraft-Cut für Systems Engineering an der THA
Eigenes Projektbeispiel: Systems Engineering an der THA. Film und Projekt ansehen.

Für deine Hochschule heißt das nicht automatisch: Ihr braucht Gaming. Spannend ist die dahinterliegende Frage. Welche Interessen bringen zukünftige Studierende schon mit? Wo begegnen ihnen Aufgaben, die sie später im Studium vertiefen? Diese Verbindung muss fachlich stimmen. Anschließend brauchen sie konkrete Informationen zum Studienangebot und zur Bewerbung.

Employer Branding: die Hochschule als Arbeitsplatz zeigen

Die Gewinnung von Beschäftigten hat eine andere Aufgabe. Im Projekt Arbeiten an der THA erzählen Beschäftigte selbst; reale Arbeitsplätze und O-Töne tragen die Darstellung. Neben dem übergreifenden Film entstanden bereichsbezogene Fassungen und Social-Media-Formate.

So kannst du ein gemeinsames Bild deiner Hochschule vermitteln und gleichzeitig auf die Fragen einzelner Berufsgruppen eingehen. Eine Person in der Verwaltung möchte andere Abläufe kennenlernen als jemand, der sich auf eine wissenschaftliche Stelle bewirbt. Beide brauchen einen konkreten Eindruck davon, mit wem und woran sie arbeiten würden.

Forschungskommunikation: Cyberstark als eigener Zugang

Bei Cyberstark für THA_innos steht Cybersicherheit im Mittelpunkt. Prof. Dr. Dominik Merli tritt in einem Musikvideo auf; reale Aufnahmen und ein in 3D gebautes Stadion verbinden fachlichen Inhalt mit einer inszenierten Geschichte. Das ist ein Beispiel für Awareness- und Forschungskommunikation. Es ist kein Nachweis für zusätzliche Studienbewerbungen.

Die Form darf ungewöhnlich sein, wenn sie zum Thema und den beteiligten Menschen passt. Bevor du ein solches Format planst, kläre die Kernaussage: Was soll nach dem Ansehen verständlicher sein? Welche Begriffe brauchen Erklärung? Wer prüft die fachliche Aussage?

Wenn die Zukunft deiner Hochschule noch nicht filmbar ist

Ein weiterer Fall ist Wo studiert Karla?. Hier haben wir reale Aufnahmen mit 3D-Architektur und KI-Bildwelten verbunden, um eine Campusvision darzustellen. Eine solche Visualisierung zeigt eine Planung. Diese Einordnung gehört zur Kommunikation, damit niemand sie mit dem bereits vorhandenen Campus verwechselt.

So planst du den Einsatz über den Hauptfilm hinaus

Lege zuerst Zielgruppe, Aussage und Zielseite fest. Plane danach die Fassungen: ein ausführlicher Film für die Website, ein kurzer Einstieg für Social Media oder ein Ausschnitt für eine Veranstaltung. Beim Langesicht-Prinzip entsteht diese Auswahl aus einer gemeinsamen Vorbereitung. Du musst nicht jede Nutzung neu erfinden.

Prüfe den Erfolg passend zur Aufgabe. Bei der Studierendengewinnung können Aufrufe der Studiengangsseite, Beratungsanfragen und Anmeldungen zum Informationstag helfen. Beim Employer Branding sind passende Bewerbungen relevant. Trenne diese Schritte von reinen Videoaufrufen und beachte, dass mehrere Kontakte zur Entscheidung beitragen können.

Du möchtest eure Studiengänge, Forschung oder Arbeitsplätze verständlicher zeigen? Besprich deine Aufgabe mit uns. Wir bringen eigene Hochschulprojekte mit und entwickeln daraus einen passenden Ansatz für eure Situation.