Mit Smartphones und KI kann heute jeder in wenigen Minuten ein Video produzieren. Lohnt es sich da überhaupt, noch eine professionelle Agentur für eure Videoproduktion zu beauftragen? Eindeutig ja. Aber warum? Entscheidend ist, was euer Film leisten soll. Bei einer professionellen Videoproduktion werden Konzept, Bild, Ton und Schnitt auf dieses Ziel abgestimmt.
1. Strategische Konzeption:
Ein Video mit dem Smartphone ist so schnell gedreht, dass es kaum einer Vorbereitung bedarf. Die Idee ist da, die Kamera-App bereit – los geht’s! Was für spontane Instagram Stories ideal ist, sollte nicht auf einen Imagefilm übertragen werden. Langfristiger Nutzen muss geplant sein. Und genau das leistet die professionelle Preproduktion einer Videoagentur. Mit detaillierten Zielgruppenanalysen, verschiedenen Konzept-Ideen und Storyboards wird darauf hingearbeitet, euer individuelles Ziel zu erreichen.
Beim Erklärfilm für Conntac haben wir beispielsweise vor dem Dreh jede Szene im Storyboard geplant. Realaufnahmen und 2D-Animationen greifen ineinander, damit eine Softwarelösung verständlich wird.

2. Unterschätzter Ton:
Wenn der Ton in einem Video gut ist, fällt er den wenigsten Leuten bewusst auf. Deshalb wird der Audio-Bereich so unterschätzt. Stellt euch aber ein Interview vor, während im Hintergrund die Klimaanlage, ein Auto und die Nachbarskatze zu hören sind und noch jemand eine viel zu laute Musik unterlegt. Das ist vielleicht etwas übertrieben. Aber grundsätzlich ist es so, dass schlechte Audioqualität ein Video-Erlebnis zerstört. Ein überzeugender Imagefilm braucht richtig aufgenommenen Ton und eine abgestimmte Mischung.
3. Ansprechende Beleuchtung:
Wer hat sich nicht als Kind mal eine Taschenlampe unters Kinn gehalten, um gruselig auszusehen? Diese Beleuchtung hat in den meisten Videos natürlich nichts zu suchen. Aber es zeigt, dass Licht ebenso wie Audio die Wirkung eines Videos stark beeinflusst. Eine professionelle Videoproduktion hat eine Auswahl an Lampen, einen Beleuchtungsplan und überlässt die passende Lichtstimmung nicht dem Zufall.
4. Beeinflussender Schnitt:
Viele lieben sie, aber Video-Editoren stellen sich schon beim Gedanken daran die Haare auf: Kostenlose Editing-Apps für das Smartphone. Für größere Projekte gibt es eindeutig Funktionen, die ein Schnittprogramm enthalten sollte. Meistens ist aber der Schnitt selbst viel wichtiger als ein teures Programm. In Abstimmung mit Konzept, Regie, Hinweisen des Produktions-Teams und psychologischen Regeln wird dem Video hier der Feinschliff verliehen. Um ein paar Bilder des letzten Urlaubs aneinanderzusetzen, braucht niemand eine Agentur – bei einem Unternehmensvideo sollte der Schnitt vor allem die Aussagen verständlich ordnen und zum geplanten Einsatz passen.

5. Erfahrene Kommunikation:
Die meisten Menschen fühlen sich vor der Kamera unwohl. In dieser Situation ist es umso wichtiger, ein einfühlsames Produktionsteam um sich zu haben, das genau weiß, wie ihr euch authentisch von eurer besten Seite zeigt. In der richtigen Wohlfühl-Atmosphäre und mit konkreten Tipps kann nämlich jeder vor der Kamera glänzen.
Wie unterschiedlich solche Gespräche aussehen können, zeigt der Imagefilm der THA Akademie: Studierende, Alumni und Lehrende berichten aus ihrer jeweiligen Perspektive. Das Interviewkonzept gibt den Gesprächen eine Richtung, ohne fertige Antworten vorzugeben.
Fazit
Grundsätzlich muss natürlich immer der Verwendungszweck eines Videos bedacht werden. Kurze Social Media Clips, in denen es mehr um den Witz als die Qualität geht, müssen nicht immer ein Fall für eine Agentur sein. In diesem Fall ist eher die Frage, ob die Zeit dafür vorhanden ist. In einem langfristig nutzbaren Imagefilm dagegen lohnt es sich, in eine professionelle Videoproduktion zu investieren. In unserer Videomarketing-Beratung klären wir mit euch, welche Inhalte und Formate zu eurer Aufgabe passen.

