Recruitingfilm für den Studiengang Systems Engineering der Technischen Hochschule Augsburg: der Minecraft-Cut
- Technische Hochschule Augsburg
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Recruitingfilm
Vier Recruitingfilme für den Studiengang Systems Engineering der Technischen Hochschule Augsburg. Dieser Cut erzählt über Minecraft: konstruieren, Schaltungen bauen, logisch denken. 35 Sekunden, kein gesprochenes Wort, gedreht in 4K auf einem Set, das wir in einer Wohnung eingerichtet haben.
Auftrag
Vier Recruitingfilme für den Studiengang Systems Engineering der Technischen Hochschule Augsburg, jeder an ein Segment der Zielgruppe gerichtet. Dieser Cut verbindet Minecraft mit Konstruieren und Schaltungen.
Ausgangslage
Systems Engineering ist ein Studiengang, dessen Name bei Abiturientinnen und Abiturienten kaum Bilder auslöst. Wer nie davon gehört hat, klickt auch nicht auf eine Studiengangsseite. Die Technische Hochschule Augsburg wollte junge Menschen früher erreichen, also schon in der Phase, in der sie überhaupt erst überlegen, was sie studieren. Die Zielgruppenanalyse brachte einen Anknüpfungspunkt: Viele Interessierte spielen, und die Fähigkeiten, die sie dabei einsetzen, sind dieselben, die sie im Studium brauchen.
Ziel des Kunden
Die Filme sollten Systems Engineering bei jungen Menschen vor der Studienwahl bekannt machen und die Zahl der Studienbewerbungen erhöhen. Dafür brauchte es einen Einstieg, den die Zielgruppe ohne Erklärung versteht. Statt Hörsaal und Labor also Gaming, und von dort aus die Brücke zum Studiengang: Reaktion, logisches Denken, Konstruieren, Schaltungen. Ein Film allein reichte dafür nicht, weil die Zielgruppe in Segmente zerfällt, die unterschiedliche Spiele spielen.
Herausforderung
Die Verbindung zwischen Spiel und Studiengang musste in wenigen Sekunden sitzen, sonst wirkt sie behauptet. Dazu kommt: Die Filme laufen dort, wo Menschen ohne Ton scrollen, gesprochene Erklärung fiel also weg. Alles musste über Bild, Schnitt und Ton funktionieren. Und weil vier Filme entstehen sollten, brauchten wir ein Set, das an einem Drehtag mehrere Situationen trägt und trotzdem nach echtem Zuhause aussieht, nicht nach Kulisse.
Umsetzung
Wir haben zuerst die Zielgruppe in Segmente geteilt und für jedes ein Spiel gewählt, das dort wirklich gespielt wird. Daraus entstanden vier Konzepte und ein Storyboard, das jeden Schnitt vorab festlegte. Für den Dreh haben wir ein eigenes Set in einer Wohnung eingerichtet, damit die Zimmerszenen glaubwürdig wirken. Dieser Cut setzt Minecraft in Szene: konstruieren, Schaltungen bauen, im Kopf vorausdenken. Wir schneiden schnell, 17 Schnitte auf 35 Sekunden, und arbeiten ganz ohne Sprache. Das Grading wechselt mit den Szenen zwischen warm und kontrastreich, farbstark und entsättigt dokumentarisch, damit Spielwelt und Studienalltag unterscheidbar bleiben und trotzdem zusammengehören.


